Pressestimmen und Referenzen

Pressestimmen zu "Das Begehbare Pferd" und Dr. Ende:

  • "Das Begehbare Pferd ist Hippo- Anatomieunterricht der Extraklasse".
  • Verdener Tageszeitung, 12/2003
  • "Die Ausstellung "Pferdewelten" von Dr. Ende ist auf den großen Pferdemessen im In- und Aussland zum Publikumsmagneten geworden".
  • Rheinischer Anzeiger, 10/2003
  • "Bei der Equitana 2003 war "Das Begehbare Pferd" ein Quoten - König".
  • Western Pferde Journal, 05/2003
  • "Alle diese Präparate dienen nur dem einen Zweck, dem Pferdehalter Hinweise zu geben, was er tun muss, damit sein Pferd von bleibenden Schäden verschont bleibt".
  • St. Georg, 10/2001
  • Auf der Hitliste der Besucher standen "Das Begehbare Pferd" von Dr. med. vet. Helmut Ende, sowie das FN - Forum zur Zukunft des Pferdesportes.
  • Sportschau/ St. Georg, 05/2003
  • Der Wunsch Dr. Endes, alles so originalgetreu wie möglich zu präsentieren, geht so weit, dass er sogar den Duft frischer Pferdeäpfel in diesem Bereich des Pferdes verströmen lässt.
  • St. Georg, 03/2003

Video-Beitrag

Einen Video-Beitrag über die Ausstellung auf der Equitana 2009 bei RossUndReiter.tv finden Sie unter www.rossundreiter.tv/2009_008.php.

„Das Begehbare Pferd“

Der nachfolgende Text ist vor allem für Interessenten an dem „Begehbaren Pferd“ und die Presse gedacht.

Um ein hier zu sehendes Foto in höherer Auflösung zu bekommen, klicken Sie bitte auf Bildgalerie. Die Bilder sind Urheberrechtlich geschützt und sind nur mit ausdrücklicher Erlaubnis Dr. Endes für Veröffentlichungen freigegeben.

Die Ausstellung „Das Begehbare Pferd“ mit seiner großen Zusatzausstellung ist in dieser  Art einzigartig, da das Verfahren des „Gefriertrocknen“ von Pferdepräparaten nur von Dr. med. vet. Helmut Ende praktisiert wird.

Die Präparate sind einzigartige Sammelstücke, die aus vielen Jahren Praxis in der Pferdeklinik stammen. Alle stammen von Tieren, die auf Grund eines  menschlichen Fehlers oder einer Unachtsamkeit eingeschläfert werden mussten.

Das „Begehbare Pferd“ kann als informative Attraktion auf einer Messe oder als längerfristige Ausstellung in einem Museum von Ihnen gemietet werden.

Bereits viele renommierte deutsche und ausländische Pferdemuseen haben die Ausstellung in Ihren Räumlichkeiten ausgestellt.

Für das „Begehbare Pferd“ wird eine mindestens 7m mal 16m große Ausstellungsfläche. Hier sollte ein Podest von 15cm Höhe aufgestellt werden, damit das Pferd erhöht dargestellt wird.

Der Eingang in den Körper befindet sich an der dritten Rippe, kurz hinter der Schulter. Der Einstieg wird durch einen Aufstieg erleichtert. Im Körperinneren bewegen Sie Sich auf weichen, federnden Untergrund, so bekommen die Gäste das Gefühl auf den Innereien des Pferdes zu gehen. Im vorderen Teil des Pferdes befinden sich zwei Multimedia-Stationen, Auf den Flachbildschirmen sind bewegte Filmsequenzen, die eine echte Lunge und ein schlagendes Herz darstellen. Der Schein, sich nur wenige Zentimeter vor den Organen zu befinden wird durch die entsprechenden Geräusche verstärkt.
Weitere zwei Filmsequenzen vom Dünndarm des Pferdes und eine Auswahl der häufig vorkommenden Parasiten bei Pferden befinden sich im hinteren Teil des Körpers. In Höhe der Gebärmutter gelangt man durch einen Vorhang in den zweiten Teil des Pferdes.
Die Organe in dem überdimensionalen Pferdekörper sind originalgetreu in Größe und Form nachgestellt. Viele Organe sind durch das „Gefriergetrocknungsverfahren“ im Originalzustand haltbar gemacht worden. Dies gibt Einsichten bis hin zu den Bronchien in der Lunge.
Nach der Inspektion des Darmtraktes verlässt man das Pferd wieder in Höhe der Eierstöcke.

Auf die Reise durch das Innere des Pferdes wird der Besucher von Dr. Endes Stimme begleitet. Der Rundgang auf digitalem Tonträger dauert ca. 8 Minuten. Optional gibt es eine ausführlichere Version von 14 Minuten Dauer.
Um einen freien Blick der Besucher auf jedes Organ zu versichern sollten sich nicht mehr als 8 Erwachsene und zwei Kinder gleichzeitig im Inneren des Pferdes aufhalten. Unter Verwendung der 8 Minuten Führung können so ca. 60 Personen pro Stunde das Pferd besichtigen.
Leicht verständlich ist eine besondere Version für Kinder unter 12 Jahre. Hier wird ihnen spielerisch erklärt, was wichtig im Umgang mit Pferden ist und wodurch Verletzungen und Krankheiten zu vermeiden sind. (Kinderversion: 12min)
Auf Grund des großen Interesses aus dem europäischen Ausland gibt es die 8 Minuten Version auch auf Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Begleitausstellung:

Dr. Ende stellt neben dem „Begehbaren Pferd“ noch viele weitere Exponate aus. Auf Wunsch werden ganz spezielle Themen aufgegriffen und „benutzerfreundlich“ erläutert.

Zu seinem Reporthai gehören Beinverletzungen, Giftpflanzen, Zahnpflege, Sofortmaßnahmen beim Unfall, u.v.m.
Gerne hält Dr. Ende begleitende Vorträge zu den oben genannten Themen, wobei ein Bein durch Sektion als Höhepunkt der Evolution dargestellt wird.

Aufbau/ Abbau der Ausstellung:
Hierfür werden drei Fachpersonen benötigt, die alles innerhalb von vier Tagen aufbauen. Während der Ausstellung sollte immer ein Betreuer in der Nähe des Pferdes sein, um kleinere Probleme schnell beheben und Fragen beantworten zu können.
Alles Notwendige für die Montage wird vom „Pferdewelten – Team mitgebracht, wodurch ein reibungsloser Auf- und Abbau garantiert ist.

Falls Sie nun Interesse an einer Ausstellung vom „Begehbaren Pferd“ haben, melden Sie Sich ganz unverbindlich bei uns. Wir werden ganz individuell auf Ihre Wünsche und Ideen eingehen, damit Ihre Ausstellung zu etwas ganz Besonderen wird.
Bei weiteren Referenzen oder anstehenden Terminen schauen Sie auch auf unsere Internetseite www.das-begehbare-pferd.de oder melden Sie Sich persönlich bei Dr. Ende.

Interview mit Dr. Ende auf der Hansepferd 2004

Herr Frank Horns/ Pegasus


Mit seiner Schau „Pferdewelten“ und den dort ausgestellten echten Exponaten hat der Tierarzt Dr. Helmut Ende (66) aus Hannover-Isernhagen schon Tausenden das Innenleben des Pferdes – im wahrsten Sinne des Wortes – nahegebracht. Im Interview spricht er über seine Antriebsfedern, über sein Plastinierungsverfahren und sein Treffen mit „Menschenwelten“-Macher Gunther von Hagens.
Auch auf der Hansepferd Hamburg vom 23. bis 25 April wird Ihre Schau „Pferdewelten“ sicher wieder ein Publikumsmagnet sein. Seit 32 Jahren sind sie in Deutschland, Italien, der Schweiz und den Niederlanden unterwegs, um mit Exponaten, Schautafeln und Vorträgen über die Biologie des Pferdes aufzuklären. Wissen Pferdefans heute mehr über die Gesundheit Ihrer Vierbeiner als 1972?
Dr. Helmut Ende: Eher nicht, die Allgemeinheit ist sehr interessiert, weiß aber weniger als vor drei Jahrzehnten. Die Generation, die noch mit Pferden groß geworden ist, stirbt leider aus. Daher bin ich übrigens auch für einen gesetzlich vorgeschriebenen „Pferdeführerschein“.

Welche Frage wurde Ihnen bislang am häufigsten gestellt?

Dr. Ende (lacht): Meist haben Besucher konkrete Fragen zu Gesundheitsproblemen des eigenen Pferdes, sehr oft suchen sie auch Beratung, wie sie ihre Pferdehaltung verbessern können. Schön ist es, wenn diese Leute bei der nächsten Messe wieder zu mir kommen, und mir erzählen, was sie nach unserem Gespräch und dem Besuch von „Pferdewelten“ im eigenen Stall zum Positiven verändert haben.

Wie reagieren Messebesucher auf Ihre echten Exponate?
Dr. Ende: Anfangs gruseln sich manche, aber dann überwiegt fast immer die Neugier. Schnell beschäftigen sie sich dann sehr intensiv mit den Ausstellungsstücken und den dazugehörigen Schautafeln.

Wie werden die Ausstellungsstücke hergestellt? Was macht sie so haltbar?
Dr. Ende: Ich präpariere sie alle selber. Dafür habe ich ein aus der Hauttransplantation stammendes Gefriertrocknungsverfahren weiterentwickelt. Das Präparat wird je nach Größe bis zu zwei Wochen im Vakuum bei minus 50 Grad Celsius getrocknet. Danach wird es mit mehreren Substanzen oberflächenbehandelt. Meine Sammlung ist schon auf etwa 1000 Objekte angewachsen. Ich versuche sie aber ständig zu vervollkommnen mit dem Ziel, besonders aussagekräftige Exponate zu finden und zu präparieren. Über die Herkunft aller meiner Exponate weiß ich übrigens bestens Bescheid ...

... im Gegensatz zu Gunther von Hagens mit seiner umstrittenen Schau „Körperwelten“?
Dr. Ende: Wir haben uns vor einigen Wochen sogar einmal getroffen und dabei festgestellt, dass wir unabhängig voneinander, ähnliche Verfahren zur Plastinierung entwickelt haben. Seines ist besser für größere Objekte geeignet, meines erhält die natürliche Oberflächenbeschaffenheit deutlicher. Ich selbst bin aber dagegen, Plastinate, egal ob vom Menschen oder Pferd, als Kunstobjekte zur Schau zu stellen. Ich möchte informieren und dazu beitragen, dass Fehler in der Haltung von Pferden vermieden werden.

Woran arbeiten sie zur Zeit?
Dr. Ende: Ich präpariere gerade einen Pferdemagen mit einem Geschwür. Neben den Sinnesorganen und den Hufen wird dies auch einer der Schwerpunkte meiner Lehrschau auf der „Hansepferd“ sein. Pferde sind äußerst konservative Tiere. Auf unerwartete Veränderungen reagieren sie mit Stress, der dann zum Magengeschwür führen kann. Auch dies ist ein Problem, das man bei sachgerechter Haltung meist vermeiden könnte.

Herr Dr. Ende, wir danken Ihnen für das Gespräch.